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Auf der diesjährigen Gamescom hatte ich die Gelegenheit mir die neue Erweiterung zu The Witcher 3: Wild Hunt anzusehen, mit dem Namen Songs of the Past. Geralt begleitet hier Rittersporn in seine Heimat, um an Festlichkeiten teilzunehmen und zu entspannen. Seht einen Trailer zum Spiel hier:

In Songs of the Past befindet sich Geralt also in Letten, ein Ort umgeben von Bergen und somit nicht erreichbar für die Schrecken der Kreaturen und des Krieges außerhalb. Also eigentlich genau das richtige um sich mal ein wenig zu entspannen. Nach einem erfolgreichen Fest erwacht Geralt und ist auf der Suche nach Rittersporn. Er selbst kann zwar nicht betrunken werden, doch sieht er die Nachwirkungen des Festes auf die anderen Personen. Statt Rittersporn selbst anzutreffen, findet er nur sein Instrument in den Händen eines anderen. Natürlich habt ihr nun entweder die Möglichkeit zu verhandeln oder den neuen Besitzer einfach zu verprügeln, um daran zu kommen. Geralt weiß sofort das etwas nicht stimmt, da Rittersporn niemals ein Instrument einfach zurücklassen würde und begibt sich somit mit einem schnell ausgeliehenen Boot und mit Hilfe von Plötze zu dem Anwesen von Rittersporns Familie. Dort trifft er auf dessen Großmutter und seine Cousine Lilla. Geralt erwähnt, dass er in seinem Traum Rittersporn aus einem Brunnen rufen hörte, welcher von Dornen umgeben war. Lilla verbindet dies sofort mit einem Ort, welcher eng mit der Familiengeschichte verbunden ist, doch ihre Großmutter will nichts davon hören. Nach einem kurzen Zeitsprung begeben sich Lilla und Geralt zu eben jenen Ort. Sie erzählt ihm dabei die Geschichten über ihre Familie, welche Rittersporn ihr als Gute-Nacht-Geschichte vortrug und von den Briefen der Abenteuer, die Geralt und er erlebten, welche sie von Rittersporn erhielt. Während sie weiter reiten, merkt man, dass die sonst so fröhliche und farbenfrohe Ausstrahlung Lettens sich völlig ändert und düsterer wird. Geralt und Lilla kommen bei dem Garten an, welcher voll von Ranken ist, welche nach sowohl frischem als auch altem Blut riechen und die Überreste Verstorbener in sich tragen. Die beiden werden immer getrennt und während etwas scheinbar versucht Geralt abzuhalten, lenkt es Lilla direkt zum Brunnen. Sie beide kommen dort an und Geralt muss in einem Bosskampf gegen den erwähnten Vorfahren antreten, welcher untot und von Pflanzen besetzt ist. Nach dem erfolgreichen Kampf begibt sich Geralt in den Brunnen, wo er eine Hexe in Ranken hängend findet. Als er sie berühren will endet die Demo.

Songs in the Past nutzt dabei die Verbesserungen der noch in diesem Monat erscheinenden Remaster-variante des Spiels. Es sieht noch einmal besser aus, steckt voller Details, mehr Leute sind lebendiger unterwegs und führen eigene Leben, der Skilltree ist überarbeitet und bringt natürlich neue Dinge mit sich, die Steuerung ist etwas flinker, die Zeichenbenutzung wurde verbessert und auch Gegner handeln klüger. Im DLC besitzt Geralt nun einen Greifhaken, den er unter anderem im Kampf nutzen kann, um die Verteidigung von Gegnern zu brechen. Auch die Musik des Spiels klingt wieder sehr gut und gliedert sich zu dem eh schon genialen Soundtrack des Grundspiels ein.

Nach der Präsentation hatte ich noch eine kurze Frage, ob es wieder eine physische Variante der Erweiterung, wie die zwei Gwent-Sets mit den ersten Erweiterungen geben wird. Man meinte, man könne mir noch nicht viel sagen, doch man kann sich auf viel freuen. Auch in Hinblick auf Sonys Entscheidung, physische Spiele nicht weiter zu unterstützen, möchte man auch bei The Witcher 4 dann trotzdem den Fans etwas ordentliches bieten.