Releasedatum: 22.01.2026
Medientyp: Download, Cartridge
Genre: Action, RPG
Entwickler: Square Enix
Herausgeber: Square Enix
Mit Final Fantasy VII Remake Intergrade erschien 2021 eine erweiterte Version des 2020 erschienenen Final Fantasy VII Remakes auf der PS5, ihr findet unseren Test hier, und schaffte danach nach und nach seinen Weg auf andere Konsolen und nun folgt am morgigen Tag der Release auf der Nintendo Switch 2.
Vielen Dank an Square Enix für das Bereitstellen des Reviewcodes.
Die Geschichte von Final Fantasy VII Remake Intergrade:
Als der junge ehemalige SOLDAT Cloud Strife treten Spieler:innen der Gruppe Avalanche bei, welche sich gegen den Shinra-Konzern auflehnt. Dieser nutzt das sogenannte Mako, eine Form der Energie des Planeten, um die Stadt Midgar mit Strom zu versorgen. Zur Versorgung werden riesige Makoreaktoren genutzt und solch einen möchte Avalanche sprengen.
Barret Wallace, der Anführer der Gruppe, verfolgt dieses Ziel, da er überzeugt ist, dass das Makoernten dem Planeten schadet. Cloud trat dem Team aufgrund des Zuspruchs seiner Kindheitsfreundin Tifa Lockhart bei.
Nach der erfolgreichen Sprengung des Reaktors, verliert sich die Gruppe und Cloud wird von Visionen von Sephiroth geplagt. Danach trifft er auf das Blumenmädchen Aerith Gainsborough, welche von einer mysteriösen Macht angegriffen wird. Nach und nach erfahren Cloud und die anderen mehr über Shinra und darüber, was wirklich auf dem Spiel steht. Für Leser:innen, welche das Spiel noch nicht gespielt haben, will ich nicht weiter ins Detail gehen.
Wer das Original kennt, findet sich sogleich mit den Charakteren zurecht. Sie alle sind ausgezeichnet geschrieben und strotzen vor Persönlichkeit. Auch Neueinsteiger:innen werden diese schnell ans Herz wachsen. Für Kenner:innen des Originals bietet das Spiel jedoch vielerlei Eastereggs zu entdecken, die Erinnerungen an das damalige Spiel wecken.
Auch wenn das Spiel, technisch gesehen, nur einen Bruchteil der Story von damals erzählt, hat es Square Enix geschafft, die Story interessant zu erweitern und zu einem für dieses Spiel allein stehend gelungenes Ende zu bringen.
Final Fantasy VII Remake Intergrade enthält jedoch auch noch die zusätzliche Story InterMission, in der ihr die junge Ninja Yuffie begleitet. In InterMission schlüpfen Spieler:innen in die Rolle der jungen Ninja Yuffie Kisaragi aus Wutai. Diese kommt nach Midgar, um eine sogenannte „Große Materia“ von Shinra zu stehlen. Die Geschichte spielt dabei nicht nach dem Remake sondern während der Story von diesem. So trifft man auf viele bekannte Gesichter. Yuffie schließt sich dabei mit einem Teil von Avalanche zusammen, hat jedoch auch Unterstützung von einem weiteren Wutai-Ninja. Dieser trägt den Namen Sonon und ist ein völlig neu erstellter Charakter. Zusammen mit ihm macht sie sich auf den Weg, Shinra zu infiltrieren. Die Story und Charaktere behalten die Stärke des Grundspiels bei. Yuffie und Sonon sind gut geschriebene Charaktere. Die Story ist völlig neu, bringt dabei jedoch viele kleine Details dazu, welche auch die Geschichte des Hauptspiels weiter vertiefen. Für Kenner:innen der vielen Ableger des Originals gibt es auch einiges zu entdecken.
Schnelle und doch taktische Action:
Final Fantasy VII Remake Intergrade verbindet sowohl in seiner Hauptstory als auch bei InterMission schnelle Action-RPG-Elemente mit den taktischen Elementen des ATB (Active Time Battle) Systems des Originals. Auf Knopfdruck verpasst ihr Gegnern normale Schläge, welche die ATB-Leiste des Charakteres auffüllen. Dabei funktioniert dies effektiver bei den Charakteren, die ihr gerade selbst steuert, weshalb ein stetiger Wechsel lohnenswert ist. Mit der aufgeladenen ATB-Leiste könnt ihr dann nämlich mächtige Zauber und Fertigkeiten wirken, sowie Items benutzen. Je nach Schwierigkeitsgrad müsst ihr bei der Nutzung der ATB-Leiste wirklich um einiges taktischer vorgehen. Steuert ihr einen Charakter nicht, so handelt dieser selbst, wartet jedoch immer auf euren Befehl für mächtigere Techniken. Jeder Charakter spielt sich dabei sehr unterschiedlich, wodurch sie mit ihren Eigenheiten je nach Spielstil einem mal mehr oder weniger eventuell liegen. Da Yuffie in InterMission jedoch der einzig spielbare Charakter ist, gibt es ein neues Feature um Sonon mehr zu steuern. Durch einen kurzen Tastendruck, synchronisieren beide Charaktere ihre Attacken, womit ihr sie quasi gleichzeitig steuert. Dabei füllt sich aber Sonons ATB-Leiste langsamer auf, weswegen auch hier wieder ein gewisses Fünkchen Taktik von Nöten ist. In beiden Stories kann man zwischen den Kämpfen die schlaurigeren Gebiete relativ frei erkunden und Gegenstände finden. Außerdem gibt es natürlich auch einige Minispiele und Secret Bosses. Durch bestimmte Items erhaltet ihr WP-Punkte, mit denen ihr eure Waffen verbessern könnt und so auch bessere Stats erlangt. Außerdem haben alle Waffen eine Fertigkeit, die ihr mit ihr ausgerüstet nutzen könnt. Durch das Absolvieren bestimmter Aufgaben mit dieser, schaltet ihr sie aber auch allgemein frei und könnt sie mit anderen Waffen nutzen. Durch Kämpfe steigen aber auch eure Materia auf, in denen Zauber und andere nützliche Vorteile enthalten sind auf. Dadurch werden sie zuerst stärker, während ihr beim Meistern der Materia eine Kopie auf Stufe 1 erhaltet.
Die Welt und der Sound von Final Fantasy VII Remake Intergrade:
Auch auf der Nintendo Switch 2 ist Final Fantasy VII Remake Intergrade wunderschön anzusehen. Es ist schon erstaunlich, was hier selbst der Handheldmodus leisten kann, während das Spiel auch noch flüssig läuft. Auch hier ist das Spiel mit seinen Umgebungen, Charakteren und Gegnern sehr detailliert.
An der sehr guten deutschen Synchro sowie des genialen Soundtracks hat sich hier natürlich nichts geändert. Von emotionalen Tracks, hin zu fröhlichen Melodien bis hin zu den epischen Klängen hält sich das Spiel definitiv nicht zurück.
Die technischen Details:
Wie schon erwähnt, läuft Final Fantasy VII Remake Intergrade auf der Nintendo Switch 2 wirklich hervorragend und kann, wie schon die PS5-Version, mit einer Abwesenheit von Ladesequenzen glänzen. Die Steuerung funktioniert auch sehr gut hier.
Fazit:
Prinzipiell war ich schon eh Fan von Final Fantasy VII Remake Intergrade und wollte nun sehen, wie die Switch 2 damit zurecht kommt. Ich muss definitiv sagen, dass auch hier alles wunderschön aussieht, flüssig läuft, sich super spielt, einen unglaublich guten Soundtrack hat und das Spiel einfach Spaß macht. Wer Intergrade noch nicht erlebt hat oder es nochmal unterwegs erleben möchte, kann hier definitiv reinschauen, was noch leichter wird, da es eine Demo zum Spiel gibt.





