Releasedatum: 20.01.2026
Medientyp: Download
Genre: Metroidvania, Adventure, Kampf, Plattformer
Entwickler: Douze Dixiemes
Herausgeber: Focus Home Interactive
MIO: Memories in Orbit ist das neuste Spiel des französischen Entwicklerstudios Douze Dixiemes, welches den für das Studio bekannten künstlerischen und emotionalen Anspruch an ihre Spiele auf in ein Metroidvania bringt.
Vielen Dank an Focus Home Interactive für das Bereitstellen des Reviewcodes.
Die Geschichte von MIO: Memories in Orbit:
Eure Geschichte startet als kleines Licht, welches nach und nach größer wird und irgendwann einen Roboterkörper übernimmt. In MIO: Memories in Orbit befindet ihr euch in einem ziemlich ramponierten Schiff, in dem fast alles technologische vernunftbegabte Leben ruht. Ihr erkundet dieses Schiff und trefft auf die verschiedensten Wesen, die oft eure Hilfe benötigen oder nützliche Tipps für euch haben, während ihr versucht, alles wieder zum Laufen zu bringen. Nebenbei entdeckt ihr auch Tagebuchschnipsel, die euch mehr über die Welt verraten. Die Story hält sich dabei bewusst etwas mysteriös und entfaltet sich nach und nach mehr.
Der Boden ist Lava:
MIO: Memories in Orbit wirkt erst einmal wie fast jedes Metroidvania. Ihr reist zu Beginn noch etwas ziellos umher, springt über Plattformen, erledigt Gegner oder werdet erledigt und findet Spawnpunkte. Dadurch sind die ersten 45 Minuten etwas härter, bevor es einen wirklich in den Bann zieht. Danach sind die Ziele klarer und ihr erlangt nach und nach immer mehr Fertigkeiten, um voranzukommen. So könnt ihr irgendwann eure Kabelarme ausstrecken, um an Greifpunkte zu kommen, ihr könnt gleiten oder auch nach einem gelandeten Treffer einfach einen weiteren Sprung durchführen, wodurch ihr gefühlt nicht mehr zum Boden kommt. Außerdem gibt es die Möglichkeit an Wänden und Decken zu krabbeln. Dazu kommt ein recht simples Kampfsystem und die Möglichkeit, dass Gameplay etwas nach eurem eigenen Ermessen anzupassen. An den Spawnpunkten, die auch als Schnellreisepunkte dienen und euch bei Benutzung heilen, könnt ihr so genannte Mods ausrüsten. Diese brauchen jeweils eine gewisse Anzahl an freien Ausrüstungsplätzen. Je nützlicher sie sind desto mehr Plätze brauchen sie. Dabei gibt es Mods, die eher in der Erkundung von Nutzen sind, wie der Pazifistenmod, welcher normale Gegner euch erst angreifen lässt, wenn ihr sie provoziert, während ihr vor allem für die Bosskämpfe dann wiederum andere benötigt, um zum Beispiel Extraleben zu erhalten. Dadurch lassen sich viele Situationen viel entspannter gestalten, wodurch das Spiel mehr und mehr einen immer angenehmeren auf euch zugeschnittenen Spielfluss erhält.
Die Welt und der Sound von MIO: Memories in Orbit:
MIO: Memories in Orbit kommt in einem wunderschönen Pastellfarbenlook daher, der voller Details steckt und dem Spiel ein wirklich ansehnliches eigenes Bild gibt.
Auch die Musik des Spiels ist sehr gut gelungen. So ist sie meist harmonisch und ruhig, schafft es aber auch epischer zu werden.
Die technischen Details:
MIO: Memories in Orbit lief während meines Tests auf der Standard-PS5 ohne jegliche Ruckler oder Abstürze. Ladezeiten sind kaum vorhanden und die Steuerung ist sehr simpel und genau.
Fazit:
MIO: Memories in Orbit ist ein wunderschön aussehendes Spiel, was sich nicht nur durch seinen Look von anderen Spielen des Metroidvania-Genres abheben kann, sondern auch mit seiner Herangehensweise an die Stärkung und Fortbewegung eures Charakters. Hinzu kommt simples aber effektives Gameplay plus eine interessante langsam entfaltende Story. Das Spiel ist auch etwas für Gamer:innen, die vielleicht auch mal ein etwas entspannteres Metroidvania erleben wollen.



