Releasedatum: 27.11.2025
Medientyp: Download
Genre: Adventure, Rätsel
Entwickler: Indigo Studios – Interactive Stories
Herausgeber: JanduSoft
The Last Case of John Morley ist die neuste interaktive Geschichte von Indigo Studios – Interactive Stories, in dem ihr einen Detektiv begleitet, der einen Coldcase bearbeiten soll.
Vielen Dank an keymailer.co für das Bereitstellen des Reviewcodes.
Die Geschichte von The Last Case of John Morley:
In The Last Case of John Morley erlebt ihr zu Beginn den Albtraum des titelgebenden Protagonisten John Morley, welcher nach seinem letzten Fall als Detektiv im Krankenhaus gelandet ist. Nachdem ihr nach Monaten aus diesem endlich rauskommt, ist sofort eine Klientin plötzlich in eurem Büro, die einen 20 Jahre alten Fall von euch untersuchen lassen möchte. Es geht um ihre Tochter, welche ermordet wurde, wobei die Polizei denkt, die richtigen zu haben, auch wenn sich ihre Mutter da nicht so sicher ist. Zwar habt ihr eigentlich nicht die Energie, um gleich wieder einen Fall zu übernehmen, doch die hohe Bezahlung plus die vielen Schulden, die ihr habt, lässt euch nun doch zu Villa fahren, in der das Verbrechen zu sich ging. Schnell stellt ihr dort fest, dass doch mehr dahinter steckt. Doch wieso hat eure Klientin die Türen verschlossen gelassen, wenn ihr doch überall hingehen dürft?
Nach und nach erkundet ihr die Villa und deckt mehr der Geheimnisse auf. Es gibt viele optionale Gegenstände, die noch mehr der Geschichte offenbaren. Es gibt vielerlei Wendungen in der Geschichte, doch ist sie meist recht stumpf, da die Charaktere leider kaum nahbar sind.
Erkundet alles, was es zu entdecken gibt:
Prinzipiell lauft ihr in The Last Case of John Morley einfach von Raum zu Raum, erkundet diese nach Hinweisen, um dann eine Möglichkeit zu finden, in den nächsten Raum zu gelangen. Dabei gibt es kleinere Rätsel zu lösen, die aber nie schwer sind, da euch entweder das Spiel direkt zur Lösung durch seine narrative lotst oder es einfach in Texten steht, was ihr tun sollt. Die ganze Zeit versucht das Spiel durch verschiedene Geräusche euch einzureden, dass ihr verfolgt werdet, doch ihr seid niemals in Gefahr. Es gibt keinerlei Kampfsequenzen oder ähnliches.
Die Welt und der Sound von The Last Case of John Morley:
The Last Case of John Morley kommt in einer recht simplen Grafik, bei der wahrscheinlich einfach Assets zusammengesetzt wurden, was an einigen Kanten recht deutlich wird. Es fängt aber trotzdem gut die gewünschte Stimmung ein. Die Charaktere, mit denen ihr euch unterhalten könnt, zum Glück nur kurz, haben sehr steife Animationen und sind nicht groß detailliert.
Wie gesagt, versucht es der Sound des Spiels, euch dauerhaft ein Gefühl der Beobachtung und Ungewissheit einzureden. Wenn man nicht weiß, dass einem keinerlei Gefahr droht, funktioniert dies auch, bis zu dem Punkt an dem man dies erkennt. Die Charaktere sind solide englisch vertont.
Die technischen Details:
The Last Case of John Morley lief während meines Tests auf der Standard-PS5 ohne Ruckler oder Abstürze. Ladezeiten sind angenehm kurz und die Steuerung ist recht simpel, doch ist immer mal etwas sperrig. Nutzt ihr L3 zum Rennen, so stoppt der Charakter immer mal wieder plötzlich damit, weswegen L1 dafür besser geeignet ist. Auf Tastendruck könnt ihr auch eine Laterne auspacken, wobei das nicht immer bei der Eingabe der Taste passiert. An sich wird einem nichts der Steuerung erklärt, sondern muss man es selbst herausfinden.
Fazit:
The Last Case of John Morley ist ein Spiel, was eine prinzipiell interessante Geschichte versucht zu erzählen, jedoch dabei etwas stumpf zurückbleibt und vor allem seinem Hauptcharakter nicht genügend Persönlichkeit verleiht. Das Gameplay ist sehr simpel, wird aber nicht langweilig, da das Spiel nicht sonderlich lang ist. Das Design und die Musik sind recht simpel, schaffen es aber trotzdem recht gut, eine düstere und geheimnisvolle Stimmung zu gestalten.





