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Releasedatum: 09.04.2026

Medientyp: Blu-ray Disc, Spielkarte, Download
Genre: Fighting Game
Entwickler: Arc System Works
Herausgeber: Arc System Works

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Mit Guilty Gear -Strive- veröffentlichte Arc System Works im Juni 2021 den jüngsten Ableger der traditionsreichen Fighting‑Game‑Reihe. Der Titel erschien zunächst für PC, PS4 und PS5 und bot zum Start ein Aufgebot von 15 Kämpfern und 10 Kampfarenen. Seitdem wurde das Spiel kontinuierlich erweitert: Neue Charaktere, zusätzliche Arenen und Balance‑Updates prägen die mittlerweile fünf Seasons. Anfang April 2026 ist nun Season 5 erschienen. Ein guter Anlass für mich als Neuling, in das Spiel einzusteigen und herauszufinden, was der aktuelle Inhalt bietet und wie sich Guilty Gear -Strive- heutzutage spielen lässt.

Präzises 2.5D‑Kampfgeschehen mit zugänglichem Einstieg

Gekämpft wird in klassischer 2D‑Ebene, während die Figuren und Effekte im stilisierten 2.5D‑Look erstrahlen. Das Kampfsystem setzt auf sechs Eingaben für Richtungsinputs, fünf Angriffsmanöver (Schlag, Tritt, Hieb, Schwerer Hieb und Dust bzw. Launch-Manöver) sowie auf die “Tension”‑Leiste, die fortgeschrittene Mechaniken und strategische Optionen ermöglicht. In Modi wie Arcade, Versus oder Online wählt man seinen Kämpfer und eine Stage, um dem Gegner mit Kombos, Blocks und Spezialangriffen überlegen zu sein und die Lebensleiste schneller auf 0 zu reduzieren.

Als Neuling wurde ich direkt positiv überrascht: Egal welchen Modus ich startete, das Spiel begrüßte mich mit hilfreichen Tutorials. Wer die Spielmechaniken oder die Regeln eines Modus nicht kennt, bekommt alles detailliert erklärt. Zu diesem Zwecke sind zudem ein Trainings-Modus sowie Missionen implementiert, die auf das Erlernen verschiedener Techniken abzielen. Die Befehlsliste ist für jeden Kämpfer jederzeit im Menü aufrufbar. Auch die Schwierigkeit lässt sich jederzeit im Menü anpassen, was ein Segen für Einsteiger ist. Zwar habe ich das komplexe Kampfsystem noch lange nicht gemeistert, doch die präzise Steuerung, die zuverlässigen Hitboxen und das rasante Tempo im Kampf sorgten bei mir schnell für Begeisterung. Ich habe sowohl mit einem gewöhnlichen Dualsense-Controller als auch mit dem 8bitdo Arcade Controller gespielt und habe mit beiden Steuerungsoptionen gute Erfahrungen gesammelt. Selbst ohne tiefes Genre‑Know‑how fühlte sich jede Runde dynamisch sowie fair an und es gefällt mir, dass ich in jeder Runde ein wenig besser werde.

Beeindruckend animierter Story-Modus, aber kaum für Einsteiger zu empfehlen

Dass Guilty Gear -Strive- einen Story‑Modus bietet, war für mich zunächst eine angenehme Überraschung. Die Ernüchterung folgte jedoch schnell: Der Modus verzichtet vollständig auf spielerische Interaktion. Statt Kämpfen zwischen den Filmabschnitten gibt es ausschließlich viele Zwischensequenzen. Ich hätte mir gewünscht, zwischendurch mit Kampfpassagen selbst am Geschehen teilzunehmen.

Im Story-Modus lernte ich schnell, dass Guilty Gear ein extrem umfangreiches Universum besitzt, das über zahlreiche Spiele hinweg aufgebaut wurde. Die Figuren verfolgen komplexe Motive und es gibt ein umfangreiches Lore. Als Neueinsteiger fühlte ich mich hier maßlos überfordert. Ohne Vorwissen verstand ich anfangs praktisch nichts von der erzählten Geschichte. Erst nachdem ich mich online ein wenig eingelesen hatte, konnte ich die hervorragend animierten Szenen und die stark choreografierten Actionmomente allmählich genießen. Für Fans ist der aufwendig produzierte Anime sicher ein Fest, für Neulinge jedoch ein steiler Einstieg.

Viele Möglichkeiten, um schnell in den Kampf zu ziehen

Abseits der Story geht es in Guilty Gear -Strive- sofort zur Sache. In den Arcade‑Kämpfen, im Überleben‑Modus oder in Online‑Matches ist alles darauf ausgelegt, schnell in Gefechte einzusteigen. Gegen KI‑Gegner funktioniert das problemlos und auch meine ersten Online‑Versuche liefen grundsätzlich gut.

Überraschend war jedoch, dass ich vermutlich aufgrund meines niedrigen Rangs teilweise lange auf Matches warten musste. Für ein 3‑gegen‑3‑Match brauchte es mitunter bis zu 15 Minuten, bis genügend Spieler gefunden waren. Bei klassischen 1‑gegen‑1‑Duellen ging das Matchmaking hingegen deutlich flotter über die Bühne. Insgesamt bleibt der Online‑Eindruck solide, aber nicht ganz frei von Wartezeiten. Als Neuling habe ich aber ohnehin meine meiste Zeit mit Kämpfen gegen die KI verbracht, die ebenfalls unterhaltsam sind.

Season 5 & Patch 2.0: Überarbeitete UI, neue Balance und Quality-of-Life-Features

Mit Season 5 erschien gleichzeitig das große 2.0‑Update kostenfrei für alle Besitzer des Basisspiels. Als Neuling kann ich die Auswirkungen nur bedingt beurteilen, doch die Änderungen sind auf dem Papier umfangreich: Die Kampf‑UI wurde überarbeitet und bietet nun mehr Anpassungsmöglichkeiten, der Charakterauswahlbildschirm wurde verbessert und diverse Quality‑of‑Life‑Features kamen hinzu.

Auch die Kampfmechaniken wurden neu ausbalanciert. Offensiv‑ und Defensivoptionen wurden neu bewertet, um ein besseres Verhältnis zwischen Risiko und Belohnung zu schaffen. Aus meiner Perspektive fühlt sich das Ergebnis sehr stimmig an: Die Kämpfe wirken fair und dynamisch. Wer die exakten Änderungen studieren möchte, findet die ausführlichen Patch Notes online.

Viele Arenen und ein stetig wachsendes Figurenaufgebot

Für ein Fighting Game ist der Umfang entscheidend und Guilty Gear -Strive- liefert hier ordentlich ab. Das Grundspiel bietet 10 Stages, mit allen DLCs steigt die Zahl auf 19. Season 5 ergänzt die neue Arena „Cradled by the Four Beasts“, die optisch besonders hervorsticht. Manche Stages ähneln sich, doch insgesamt gibt es eine gute visuelle Vielfalt in den Kampfarenen. Das macht sich vor allem im Arcade-Modus bemerkbar, in dem man ein Kampf an den nächsten reiht und dabei immer wechselnde Stages erlebt. Beim Charakteraufgebot sieht es ähnlich aus: 15 Kämpfer sind es im Basisspiel, 17 weitere kamen durch die bisherigen Season‑Pässe hinzu. Season 5 bringt erneut vier frische Charaktere. Einer davon ist bereits verfügbar, drei weitere folgen im Laufe der kommenden Monate.

Die neue Kämpferin im Rampenlicht

Jam Kuradoberi ist der erste Neuzugang der fünften Season. Die Kämpferin chinesischer Herkunft setzt auf einen waffenlosen Nahkampf, verstärkt diesen aber durch Ki‑Energie. Ihr adoptiertes Kaninchen Usagi unterstützt sie bei einigen Manövern, was ein charmantes Detail darstellt. Ihre normalen Angriffe haben zwar eine geringe Reichweite, doch sie verfügt über Techniken, um blitzschnell Distanz zum Gegner zu überbrücken.

Für mich zählt Jam zu den spaßigsten Charakteren des Aufgebots. Als Neuling kann ich ihre Fähigkeiten im Kontext der Meta nicht sonderlich gut einschätzen. Trotzdem fühlt sie sich für mich sehr stark und flexibel an, sodass sie einen sehr guten Neuzugang im Figurenaufgebot darstellt.

Preise & Bundles für Season 5

Jam kann einzeln für 6,99€ gekauft werden, dazu gibt es weitere optionale Farbvarianten. Das komplette Season‑5‑Paket mit vier Charakteren und der zusätzlichen Kampfarena kostet 24,99 €. Der nächste Kämpfer, Robo‑Ky, erscheint im Sommer 2026, zwei weitere folgen im Winter 2026 und im Frühjahr 2027.

Das Basisspiel schlägt mit 39,99€ zu Buche. Wer sämtlichen Inhalt auf einmal möchte, greift zur Guilty Gear -Strive- 2.0 Starter Edition für 89,99€, die das Basisspiel mit allen fünf Seasons bündelt. Insgesamt wirken die Preise fair, auch wenn knapp 7€ für einen einzelnen Charakter doch etwas hoch erscheinen. Da die Season‑Bundles regelmäßig im Sale unter 20€ fallen, lohnt sich eventuell etwas Geduld, wenn man Jam Kuradoberi nicht sofort spielen möchte.

Stilvoll und hervorragend animiert

Trotz seines Alters von fünf Jahren sieht Guilty Gear -Strive- immer noch fantastisch aus. Der stilisierte 2.5D‑Look, die butterweichen Animationen und die Effekte während der Kämpfe sorgen für ein beeindruckendes Gesamtbild. Mit dynamischen Gesichtsausdrücken präsentieren sich Treffer wuchtig. Technisch ist das Spiel nicht auf dem neuesten Stand, Raytracing sucht man hier vergeblich. Doch das braucht das auch nicht. Der visuelle Stil trägt das Erlebnis eindrucksvoll.

Auf dem PC lief das Spiel bei mir absolut flüssig. Auch auf dem Steam Deck OLED und dem MSI Claw 8 AI+ überzeugten Performance und Optik. Die Nintendo Switch‑Version erschien bereits Anfang 2025 und zeigt abermals, dass der Titel sich toll als Handheld-Erlebnis für unterwegs eignet.

Die japanischen Sprecher liefern eine überzogene, aber unterhaltsame Vertonung und der Soundtrack treibt die Action mit energischen Tracks hervorragend an.

Überblick der Rezensionen
Story-Modus
6.5
Online- und Offline-Modi
9
Spielmechaniken und Spielspaß
9
Zugänglichkeit
8
Inhalt und Umfang (mit DLC)
8.5
Grafik und Sound
9
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Dominik
Hey Leute, ich bin der Dominik und leidenschaftlicher Zocker. Egal ob PC, Konsole, Handhelds oder VR, solo oder multiplayer - ich interessiere mich für die volle Bandbreite, die die Gaming-Welt zu bieten hat. Lieblingsgenres habe ich dennoch: Rennspiele, Action/Adventures, JRPGs und Visual Novels.
guilty-gear-strive-inkl-season-5-im-testAus der Perspektive eines Neulings hat mich Guilty Gear -Strive- überzeugt. Das Kampfsystem ist präzise, schnell und zugänglich, ohne an Tiefe zu vermissen. Der Story‑Modus ist für Einsteiger in seiner Erzählung zwar verwirrend und bietet ungewöhnlich wenig Interaktivität, doch die übrigen Modi punkten mit schnellem und motivierendem Spielspaß. Die Wartezeiten im Online‑Modus waren in meinem Test nicht immer ideal, aber verkraftbar. <p></p> Season 5 und das 2.0‑Update hinterlassen einen starken Eindruck: Die überarbeitete Benutzeroberfläche, die Balance‑Anpassungen und die neue Kämpferin Jam Kuradoberi bereichern das Spiel gelungen. Grafik und Präsentation sind auch fünf Jahre nach Release beeindruckend. <p></p> Unterm Strich ist Guilty Gear -Strive- ein unterhaltsames Fighting Game, das mit Season 5 erneut beweist, dass es sich gleichermaßen für Einsteiger und Kenner eignet. Spätestens zum Sale-Preis sollten alle Fans des Genres dem Titel mit seinen Zusatzinhalten eine Chance geben.