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Releasedatum: 2.12.2025

Medientyp: Download
Genre: FPS, Looter-Shooter, Koop
Entwickler: Bungie
Herausgeber: Bungie

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Bevor Bungie Ende dieser Woche mit Marathon das nächste große Projekt auf den Markt bringen wird, habe ich mir mit Destiny 2: Renegades die neueste Erweiterung der beliebten Shooter-Reihe angeschaut. Der DLC entstand in einer Zusammenarbeit mit Disney und Lucasfilm Games. Auch wenn etablierte Begriffe aus dem Star Wars-Universum nicht zum Einsatz kommen, ist die Inspiration klar in den Storysträngen, dem Einsatz von Lichtschwertern, Jedi- und Sith-Ähnlichkeiten und nicht zuletzt ikonischen Kostümen zu erkennen. Ob sich die Erweiterung lohnt und ob die Star Wars-Kollaboration geglückt ist, erfahrt ihr in meinem Test.

Zwischen Destiny und Star Wars

Renegades führt die Schicksals‑Saga fort, die mit der Erweiterung “Am Rande des Schicksals” begonnen wurde. Eine unbekannte Gefahr breitet sich im Sonnensystem aus. Der Vagabund erfährt durch eine kryptische Botschaft der Neun über die Dämmerung‑Station, eine Superwaffe des Barant‑Imperiums. Bereits im Laufe der ersten Mission lernen wir die Anführer dieses Imperiums kennen: Dredgen Bael und Premier Lume. Spielende schließen sich mit konkurrierenden Syndikaten zusammen und legen alles daran, die Machenschaften des Barant-Imperiums zu unterbinden. Auffallend in der Geschichte von Renegades sind viele Ähnlichkeiten zum Star Wars-Universum. Schurke Dredgen Bael imitiert Disneys Figur Kylo Ren. Die Begleiterin Aunor Mahal ähnelt dem Jedi Ashoka Tano. Der Verbrecherboss Spider könnte ein Verwandter von Jabba the Hutt sein. Die Dämmerung-Station ist dem Todesstern zum Verwechseln ähnlich.

Tharsis‑Außenposten als Drehkreuz der Handlung

Mir hat die neue Kampagne als Hommage an die Star Wars-Reihe gut gefallen. Die Handlung bietet weitestgehend generische Sci-Fi-Kost, die mit sehr hübsch inszenierten Zwischensequenzen vermittelt wird. Außerhalb von den hochpolierten, gut vertonten Story-Clips wird die Erzählung im Tharsis-Außenposten vorangebracht. In einer Bar, die an die ikonische Kellerkneipe Cantina erinnert, sind verschiedene Fraktionen zuhause. Hier werden neue Erkenntnisse mit den Begleitern besprochen, zentrale NPCs befragt und neue Aufträge vergeben. Häufig schickt das Spiel uns hier von A nach B, um “Schritte” in der Kampagne zu machen. Dadurch wird der Spielfluss gelegentlich etwas ausgebremst. Wirkliche Höhepunkte ergeben sich vorrangig in den bombastischen, actionreichen Story-Missionen.

Laserschwert, Blaster und Kampfläufer bringen Star Wars-Fanservice

Weite Teile der Kampagne finden im gesetzlosen Grenzland statt. Dabei handelt es sich um ein neues Gebiet, das im Zuge von unterschiedlichen Missionen, insbesondere im Auftrag der verschiedenen Syndikate, immer wieder bereist wird. Die Aufträge lassen hier und da die Abwechslung vermissen und bieten zumeist bekannte Tätigkeiten für Destiny 2-Veteranen. Missionsziele wie Wellen-Verteidigung und das Attentat besonderer Feinde reihen sich gut in das Geschehen ein. Ich hätte mir dennoch eine noch größere Vielfalt in den Tätigkeiten gewünscht.

Spaß machen die Aufträge dennoch allemal. Einen großen Anteil daran haben die neuen Waffen, die an das Star Wars-Universum angelehnt sind. Neben Blaster-Pistolen, die auch glatt Han Solo gehören könnten, steht insbesondere die Praxianische Klinge im Vordergrund. Bungies Interpretation des ikonischen Lichtschwertes fällt so spaßig aus, wie ich es mir vor dem Spielen erhofft hatte. Feinde mit Star Wars-Ähnlichkeit tragen ebenfalls zum Spielspaß bei, wie Kampfläufer-Modelle in Anlehnung an die bekannten AT-ST. An optionalen kosmetischen Teilen, beispielsweise dem Helm von Darth Vader, werden sich Fans ebenfalls erfreuen.

Helldivers‑Feeling im Destiny‑Universum

Spaß hatte ich auch mit einer Reihe an neuen Fähigkeiten, die mit Renegades eingeführt wurden. Hervorheben möchte ich hier Luftangriffe, die auf Befehl an einer zu bestimmenden Stelle vom Himmel herabhageln. Auch Heildrohnen als eine mögliche Fähigkeit sind eine willkommene Neuerung, da die Missionen uns in den Kampf gegen dutzende Feinde schicken und Spielende somit jede Hilfe gebrauchen können. Die Fähigkeiten erinnerten mich an das Stratagem-System aus Helldivers 2 und erweitern das Spielgeschehen gelungen.

Renegades liefert kompakten, aber starken Inhalt

Die Kampagne von Renegade habe ich in rund 7 Stunden durchgespielt. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad und ob man alleine oder gemeinsam mit Freunden die Missionen im gesetzlosen Grenzland angeht, kann diese Spielzeit variieren. Mit dem Dungeon „Equilibrium“ ist für weiteren Inhalt gesorgt. Dieser Dungeon lässt sich zwar auch Solo erleben, ist aber auf ein Drei-Spieler-Erlebnis ausgelegt. Mit vielen Star Wars-Referenzen und einem spaßigen Missionsdesign stellt der Dungeon ein weiteres Highlight der Renegades-Erweiterung dar.

Überblick der Rezensionen
Story, Charaktere und World Building
7.5
Spielmechaniken und Spielspaß
9
Umfang und Abwechslung
7
Grafik und Sound
9
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Dominik
Hey Leute, ich bin der Dominik und leidenschaftlicher Zocker. Egal ob PC, Konsole, Handhelds oder VR, solo oder multiplayer - ich interessiere mich für die volle Bandbreite, die die Gaming-Welt zu bieten hat. Lieblingsgenres habe ich dennoch: Rennspiele, Action/Adventures, JRPGs und Visual Novels.
destiny-2-renegades-im-testDestiny 2: Renegades stellt eine gelungene Erweiterung des Basisspiels dar. Bekannte Stärken wie das tolle Waffengefühl, adrenalingeladene Gefechte, ausführliche Koop-Möglichkeiten, hübsche Grafik, starke deutsche Synchronisation und ein bemerkenswertes Sounddesign gehören auch hier zu den Höhepunkten. Die Renegades-Kampagne bietet eine unterhaltsame Geschichte, die zwar etwas blass und weitestgehend generisch bleibt, aber mit vielen cleveren Star Wars-Referenzen punkten kann. Insbesondere die neuen Waffen in Anlehnung an das Disney-Universum, das neue Fähigkeiten-System, das gesetzlose Grenzland sowie der optionale Equilibrium-Dungeon können überzeugen. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Abwechslung in den Tätigkeiten und etwas mehr Inhalt gewünscht. Unterm Strich steht dennoch eine lohnenswerte Fortsetzung der Schicksals-Saga, mit der nicht nur Star Wars-Fans ihren Spaß haben werden.