Releasedatum: 12.05.2026
Medientyp: Download
Genre: Horror, Adventure
Entwickler: Supermassive Games
Herausgeber: Supermassive Games
Mit Directive 8020 brachte Supermassive Games das erste Spiel der zweiten Staffel der Dark Pictures Saga. Damit Neulinge nicht denken, sie müssten Hausaufgaben vorher machen, hat man den Beititel „A Dark Pictures Game“ meist weggelassen.
Vielen Dank an Supermassive Games für das Bereitstellen des Reviewcodes.
Die Geschichte von Directive 8020:
Die Erde ist am Ende. Zur Rettung ist das Kolonieraumschiff Cassiopeia auf dem Weg zu Tau Ceti f. Auf dem Schiff werden eigentlich immer nur Leute geweckt, welche gerade benötigt werden, um passend das Schiff zu bedienen, zu reparieren oder eben andere zu wecken. Nach einem Einschlag eines Weltraumkörpers im Schiff, müssen die Mechaniker alles logischerweise abchecken. Dabei stirbt eine der Personen, doch taucht dann wieder auf und jagt den Verbliebenen. Nach und nach werden alle verbliebenen Personen geweckt, um die Geschehnisse zu beobachten und die Mission erfolgreich abzuschließen, um der Menschheit Hoffnung zu bringen. Doch davor dürfen sie selbst nicht die Hoffnung verlieren, während Directive 8020 sie immer wieder vor quasi unmöglich zu wählende Entscheidungen stellt, welche über Leben und Tod entscheiden können.
Directive 8020 ist dabei natürlich wieder teilweise ein interaktiver Film, in denen ihr Entscheidungen treffen müsst, die über die nächsten Geschehnisse bestimmen. Dadurch entstehen sehr unterschiedliche Durchgänge, welche zum Wiederspielen einladen. Dabei gibt es wichtige Knotenpunkte von Entscheidungen, zu welchem man bei Bedarf auch einfach zurück spulen kann. Natürlich gibt es auch immer wieder kleinere Dinge zu entdecken, welche nicht nur die Welt erweitern, sondern euch auch Informationen bringen, die Teils zum Überleben wichtig sind. Auch wenn das Spiel nicht das Spielen der vorherigen Titel benötigt, gibt es natürlich jede Menge Eastereggs für Fans.
Der Horror im All:
Wie schon erwähnt ist Directive 8020 zum Teil ein interaktiver Film, weswegen ihr in diesen Gameplaysegmenten entweder Entscheidungen trefft oder Quicktimeevents überstehen müsst. Daneben gibt es noch die Gameplayelemente, in denen ihr Gebiete erkunden könnt, um dort kleinere Rätsel zu lösen oder Informationen zu entdecken. In vorherigen Titeln musste man, wenn ein Monster einen jagte meist Quicktimeevents lösen, oder die Atmung durch Tasteneingabe im richtigen Moment regulieren. Dies ist hier nun interaktiver und ihr bewegt euch nun aktiv im Gebiet und müsst euch an den Monstern vorbei schleichen.
Die Welt und der Sound von Directive 8020:
Directive 8020 sieht sehr gelungen aus. Das Raumschiff und seine Bewohner:innen sind sehr detailliert gestaltet. Überall sind kleine Details zu entdecken. In vergangenen Teilen gab es immer mal seltsame Gesichtsanimationen, wobei die Charaktere vor allem ständig nach unten sahen, was nun nicht mehr der Fall ist.
Die deutsche Synchro des Spiels ist sehr gelungen und passt zu den Charakteren. Die Musik des Spiels ist ausgezeichnet abgestimmt auf das Gezeigte und kann mit unter sehr düster sein.
Die technischen Details:
Directive 8020 lief während meiner Testzeit auf der Standard-PS5 ohne jegliche Ruckler oder Abstürze. Ladzeiten sind kaum vorhanden und die Steuerung sehr simpel.
Fazit:
Mit Directive 8020 gelingt der Dark Pictures Reihe ein gelungener Start in die 2te Staffel, der sowohl für Fans der Reihe als auch Neulinge anspricht. Die Story ist gelungen und schafft es mit den Charakteren, dem Design und der Musik gekonnt, eine Weltraumhorrorgeschichte zu erzählen. Das Gameplay ist simpel, aber funktioniert und bietet einige sinnvolle Verbesserungen im Vergleich zu den Vorgängern. Fans von Scifi-Horror sind hier gut aufgehoben.





