Ab heute ist die Serie Spider-Noir auf Amazon Prime mit seinen 8 Folgen erhältlich, welche die Geschichte von Nicolas Cages Spider-man (bzw. hier the Spider) erzählt, welcher aber nicht zu verwechseln ist mit Spider-Man Noir aus den Spiderverse Filmen, da es sich hier tatsächlich um zwei eigenständige Varianten handelt.
Vielen Dank an Amazon für den Vorabzugang zur Serie.
Seht hier erst einmal einen Trailer:
Die Geschichte von Spider-Noir:
Wie schon eingangs erwähnt, begleitet Spider-Noir die Geschichte von The Spider mit bürgerlichen Namen Ben Reilly. Nachdem er New York lange Zeit beschützte, hing er vor 5 Jahren die Maske an den Nagel, da die Liebe seines Lebens verstarb und er sie nicht retten konnte. Nun macht er sich als Detektiv einen Namen, auch wenn er nicht gerade so in Aufträgen schwimmt. Er bekommt den Auftrag, eine Person namens Addison aufzuspüren, welcher sich plötzlich in Flammen aufgeht, jedoch von einer anderen Person, die in auch suchen sollte, erschossen wird. Ben unterhält sich mit dem anderen Beauftragten und stellt sofort fest, dass hier irgendwas nicht stimmt. Als er dann einen anderen Auftrag erhält, kommt er auf die Spur von Cat Hardy, deren Bodyguard Flint Marko zufälligerweise Sandkräfte besitzt. Als dieser dann verschwindet, heuert Cat Ben an, um auch diesen zu finden, was ihn in ziemlich gefährliche Machenschaften verwickelt, in deren Zentrum sich der Gangsterboss Silvermane befindet.
Die Geschichte ist hierbei gut erzählt und schafft es gekonnt, die düstere mysteriöse Stimmung einzufangen. Zwar sind die Wendungen nicht allzu überraschend an jeder Stelle, doch ist das allgemeine Pacing der Serie so gut gelungen, dass man darüber hinweg sehen kann. Die Charaktere sind dabei auch ein Highlight. Sie stecken alle voller Persönlichkeit und wissen in ihren Performances zu überzeugen.
Die visuellen Aspekte:
Spider-Noir kommt mit einem besonderen Gimmick. Wenn ihr die Serie startet, habt ihr die Wahl zwischen der „normalen“ farbigen Version und einer authentischen Schwarz-Weiß-Variante. Viele würden bei dem Noir Setting natürlich auf die Schwarz-Weiß-Version pochen und tatsächlich ist sie sehr ausdrucksstark und fängt das New York, was einem hier geboten wird, auch gelungen ein. Alles ist voller Schatten und Rauch. Doch muss ich sagen, dass sich auch die farbenfroher Variante nicht verstecken braucht, da sie vor allem im Vergleich gelungen die Farben nutzt. Egal, welche Variante man nun selbst bevorzugt, man erhält eine gelungene Darstellung.


Der Sound:
Spider-Noir kommt mit sehr passender Hintergrundmusik daher, die das Gezeigte gelungen untermalt. Cat Hardy bietet auch die ein oder andere Gesangsnummer, welche perfekt in das Setting passt. Auch die Soundeffekte klingen durchweg gut.
Fazit:
Mit Spider-Noir bekommen Zuschauende eine gelungene Neuinterpretation der Spinne zu sehen, welche der Noir-Setting wirklich zur Gänze ausnutzt. Sei es das allgemeine Design der Stadt und Locations, die Musik oder auch das Mysterium der Geschichte, alles passt hier zusammen. Die Charaktere sind dabei auch ein Highlight und wissen dauerhaft zu unterhalten. Das etwas schnellere Pacing ab der zweiten Folge tut der Serie auch im Allgemeinen sehr gut. Abgerundet wird es dann noch durch die Wahl zwischen Schwarz-Weiß und in Farbe. Fans der originalen Comics oder des Charakters, wie er in Spiderverse war, erhalten hier noch einmal eine andere Variante, die auch für Neulinge überzeugend ist.





