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Während der Gamescom 2026 hatte ich die Gelegenheit mir Wardens of Avalon von Runes Studio anzusehen. In diesem Action-RPG müsst ihr entweder allein oder mit bis zu 3 weiteren Personen Avalon von der Finsternis befreien, welche sogar die Ritter der Tafelrunde belegt hat.

Seht einen Trailer zum Spiel hier:

Wardens of Avalon lässt euch in eine Welt eintauchen, welche von der Finsternis befallen wurde. Dabei hat sie sich nicht nur über das Land verbreitet und einen Zug von Vernichtung mit sich gebracht, doch wurden auch die einstigen von Barden besungenen Helden korrumpiert, die Ritter der Tafelrunde. Nun ist es an euch als neues Mitglied der Zwielichtritter, nicht nur die Finsternis endlich komplett auszulöschen, sondern auch Camelot wieder aufzubauen. Doch dafür benötigt es Materialien, welche ihr auf euren Reisen finden könnt. Verlasst ihr die Stadt, könnt ihr euch prinzipiell frei in der Welt bewegen. Schnell findet ihr Wälder oder auch Ruinen, welche nicht nur voller Gefahren wie Gegner oder Fallen sondern auch voller Schätze stecken. Natürlich gibt es auch viele Geheimnisse zu entdecken, doch werden diese meist von noch größeren Bedrohungen beschützt. Das Spiel ist dabei von der Schwierigkeit leicht an Soulslike-Spiele angelehnt. Sterbt ihr im Kampf, verliert ihr euren Loot, könnt ihn euch aber bei den nächsten Versuchen wiedererlangen. Das Gameplay ging auch in diesen noch recht frühen Zustand gut von der Hand. Neben verschiedenen Waffen findet ihr auch verschiedene Runen für neue Fähigkeiten. Ihr könnt Ankerpunkte finden, welche, sobald ihr sie einmal betreten habt, als Schnellreisepunkte fungieren. So könnt ihr jedes Mal schon etwas weiter ins Gebiet hinein schicken. Den gesammelten Loot könnt ihr aber nicht nur für euch selbst benutzen, sondern habt ihr euch auch zum Ziel gesetzt, Camelot zu reparieren. Durch das Wiederherstellen von verschiedenen Gebäuden in der Stadt, wird nicht nur diese wieder ansehnlicher, es bringt euch natürlich auch verschiedene Vorteile, da Händler wieder zu Arbeit finden. Dadurch entsteht dann ein recht angenehmer Gameplayloop, welcher auch länger überzeugen kann. Das Ganze könnt ihr aber nicht nur allein bewältigen, sondern bis zu 3 andere Personen mitnehmen. Ich selbst hatte aber nur die Gelegenheit den Singleplayer auszuprobieren.

Das Spiel kommt mit einer sehr detailverliebten Grafik daher, welche voller kleiner Überraschungen und Easter Eggs steckt. Alles wirkt lebendig und abwechslungsreich. Der Soundtrack wechselt auch passend zwischen ruhigeren und actionreicheren Tracks.

Wardens of Avalon machte im Singleplayer schon einen guten Eindruck und wusste mit seinem Gameplayloop aus Erkunden und Kämpfen und dem Wiederaufbau der statt zu überzeugen. Das Spiel ist zwar fordernd, aber auch entgegenkommend und belohnend. So gibt es beim Erkunden gefühlt hinter jeder Ecke etwas zu finden. Das Kampfsystem erinnert an Soulslike-Spiele und funktioniert einwandfrei. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie mehrere Spielende die Schwierigkeit und den Gameplayloop beeinflussen werden.