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Während der Gamescom 2026 habe ich mir My Cannibal Family anschauen können, indem ihr nach einem kleinen Chemieunfall mutiert und nun den etwas anderen Freizeitparksimulator spielt. Seht einen Trailer zum Spiel hier:

Wie schon erwähnt, spielt ihr in My Cannibal Family einen Mutanten, welchem es nach seiner Mutation nach menschlichen Fleisch und Innereien dürstet. Um es euch einfacher zu machen, übernehmt ihr ein altes verlassenes Freizeitparkgelände und eröffnet diesen wieder, um damit neue Opfer anzulocken. Ihr könntet sie natürlich einfach überfallen, doch wenn ihr die Leichen nicht schnell verschwinden lasst oder euer Mutantengesicht entdeckt wird, versuchen sie zu fliehen oder gar die Cops zu rufen. Also könnt ihr Attraktionen zur effektiven Ablenkung oder Fallen zur schnellen Ausschaltung und/oder Entsorgung in euren Park bauen, um euch das Mutantenleben leichter zu machen. Um es noch ein weniger zu eurem Vorteil zu gestalten, öffnet ihr den Park auch nur Abends. Tagsüber gestaltet ihr euren Park, wechselt zwischen verschiedenen Werkzeugen oder bringt neue Mutanten in die Familie, welche verschiedene Jobs in eurem Park übernehmen, wie Überwachung oder auch Ablenkung der Kundschaft. Aber diese wollen natürlich auch gefüttert werden und solltet ihr euch nicht um sie kümmern, drehen sie durch und greifen wahllos Leute an oder sogar euch. Darum ist es wichtig immer einen gewissen Überblick zu erhalten. Dies kann leichter oder auch chaotischer durch den Koop-Modus werden, durch welchen bis zu 4 Personen gemeinsam am Parkbau und Menschenverschlingen beteiligt sind. Im weiteren Spielverlauf werden dann die Parks größer oder haben zum Beispiel mehrere Eingänge, die es zu kontrollieren gilt. Aber natürlich könnt ihr auch eure Fallensammlung erweitern. Dies ist durch den Skilltree möglich. Nach jeder erfolgreichen Nacht könnt ihr die erlegten Menschen in Skillpunkte verwandeln, welche dann zum Erwerb von Fallen, Werkzeug oder anderen nützlichen Dingen genutzt werden kann. Außerdem schaltet ihr auch neue Parkarten frei, wodurch neue Attraktionen zum Anlocken von Kunden dazu kommt.

Ich selbst konnte My Cannibal Family nur allein anspielen, doch dies hatte schon viel Spaß gemacht. Das typische Parksimulatorgameplay wird hier gekonnt auf den Kopf gestellt und wird hier auf absurde und spaßige Weise genutzt. Alle Systeme des Spiels sind recht selbst erklärend, der Fortschritt wirkt sehr natürlich, der Fallenaufbau ist simpel, kann aber komplexer werden, wenn man so will, und es spielt sich einfach sehr flüssig. Hinzu kommt eine comichafte Grafik, welche den Charme, die Grausamkeit und Absurdität des Spiels sehr gelungen einfängt. Allein macht es schon Spaß, doch ich kann mir vorstellen, dass die Erfahrung gemeinsam mit anderen Personen noch um einiges besser sein kann.